Warme-Bier-Fahrt 2011 

Louhans, Burgund, von 28. Mai bis 04. Juni 2011

Freitag, 27. Mai. 2011

Schnellstes Packen aller Zeiten!
Entweder geht’s aufs Stadtfest oder zum Heimspiel vom SVW, auf jeden Fall wurde noch nie so schnell gepackt und dabei so wenig getrunken. Jedenfalls ist kurz nach halb Sieben keiner mehr da.

Samstag, 28. Mai. 2011

Ab 09:00 Uhr treffen die ersten ein, Hans bringt den Bus mit und die letzten Utensilien werden verstaut, erstmals bekommen wir nicht unser Eis unter. Notgedrungen werden Flaschen in Eimer verstaut, mit Eis bedeckt und jeder hofft dass wenigstens ein bisschen Kälte erhalten bleibt. Sascha beginnt die Reise mit den beiden Beifahrern Chris und Harald, alle Anderen verteilen sich großzügig auf den restlichen Sitzen. Die Fahrt kann natürlich nicht vor dem obligatorischen Mannschaftsfoto beginnen, die Crew baut sich vor dem Bus auf und eins der Mädels macht noch ein paar Bilder.
Danach rollt der Bus endlich und die Bootsfahrt 2011 kann beginnen, die Insassen warten noch die ersten Meter auf der Autobahn ab und öffnen dann die beliebte Dose Warsteiner0.5 um den imaginären Durst zu löschen.
Die Fahrt verläuft ruhig und Sascha hat das Gefährt sicher im Griff, alle lauschen Okombo Motombo der ein paar Witze erzählt und die Backstagecrew Michel, Stefan und Hans reichen reichhaltige Mixgetränke, Bier sowie leckeres Schnitzelbrot. Alle sind zufrieden weil wieder mal alles gut läuft.

Zwei Dinge lernen alle auf dieser Fahrt,
1. Um Elefanten umzuschubsen Muss man erst auf ihren Rüssel treten und
2. In einer Lehmhütte pinkelt man nicht an die Wand.
Wichtige Informationen die unser Fahrt kurzweiliger werden lassen, es wird viel gelacht und getrunken.


Pünktlich, etwa 14:30 Uhr erreichen wir den Hafen von Louhans, klein aber fein, wir gehen uns erstmal die Beine vertreten. Sascha bekommt sein erstes verdientes Bier und alle freuen sich das alles geklappt hat.
Nach einiger Zeit machen wir den Hafenmeister aus und bekommen recht schnell unser Boot zugewiesen. Ralph parkt die alte Lady erst mal um damit wir nicht so viel zu laufen haben, der Hafenmeister ist beeindruckt und verzichtet darauf auf eine Einweisungsrunde. Nach kurzem Bootscheck sind die Formalitäten erledigt, wir beginnen in professioneller Weise das Boot zu beladen, dies geschieht mit einer vorbildlichen logistischen Kette. Stefan räumt wie immer die Küche ein, Klaus und Sascha, der ja eigentlich frei hat, verstauen die Ladegüter im Boot. Ralph nimmt erst mal noch ein Bad in der Petit Saone.
Als der Bus leer ist wird er im abgeschlossenen Hafenareal abgestellt und alle gehen an Bord. Vorher bekommt der Hafenmeister als Dankeschön noch ein Bier und wir verabschieden uns für die Woche.

Leinen los! Wir sind dann mal weg!
Relaxed bis in die Fußzehen sitzen alle Mann an Deck und genießen die schöne Seilles, den vollen Dieselsound und das erste Bier an Deck. Alle sind tiefenentspannt, Ralph bewegt unsere Lady sicher durch das schmale Flüsschen, die Bordcombo spielt leichte Lounchmusik und die Reiher begleiten uns auf unserem Weg.
Wir finden ein fantastisches Stück Ufer um für heute anzulegen.

Alle verstauen ihre persönlichen Sachen in ihren Kajüten und bringen die wichtigen Utensilien wie Tasse, Bierhumpen und Schnapsglas zur Kombüse. Hans und Michel bereiten dann das Abendessen vor. Heute gibt es Rinderrouladen von Hans vorbereitet,  mit breiten Nudeln und EHEC-freien spanischen Gurkensalat.
Das fantastische Abendessen beschließt das dritte Viertel des Tages und lässt nur zufriedene Gesichter zurück.
Später an Deck werden die beiden Crewmitglieder Michel und Ralph für ihre 15. Fahrt durch Volker und Klaus, stellvertretend für die Mannschaft, geehrt. Sie bekommen das begehrte 15er Trikot in weiß.
Chris zeigt uns den Abend über seine Vorliebe für Lieder von Johnny Cash und lässt uns immer wieder seinen Lieblingssong „No Grave can hold my body down“ hören. 3mal ist lustig, 5mal nervt, 10mal kann gefährlich werden, einige Crewmitglieder wollen Chris über Bord schmeißen. Dazu kommt es nicht den wir schleichen uns unter Deck und beginnen ein munteres Schnauzspiel. Hans stellt dabei beiläufig fest das Chris, der immer noch dabei ist, das Blumenauer Tageblatt ist.
Nach Mitternacht machen Hans und Volker die Luken dicht und an Bord kehrt für den ersten Tag Ruhe ein.


Sonntag, 29. Mai 2011

Etwa 09:00 Uhr haben sich alle Mann zum Frühstück versammelt. Michel hat sich vorgenommen dieses zuzubereiten und kredenzt zu der übliche reichlichen Auswahl noch gekochte Eier sowie sein spezielles Eieromelette,  bei der Qualitätsprüfung der Eier hat Volker leider etwas Pech denn das labbrige Ei flutscht nur so über seinen Teller. Michel als praktischer Koch verwendet die Bestandteile für den dritten Teil seines Frühstücks und macht Rührei daraus. Alle freuen sich über die lustigen Tischunterlagen von Stefan der sich riesige Mühe gemacht hat die Gesichter der Mannschaftskameraden in bekannte Filmmotive einzufügen.
Alle sind gut gelaunt, das Wetter wird fantastisch und Michel bringt tatsächlich noch ein leckeres Vitamingetränk mit dem Fledermausmix.  Das wird ein Burner-Tag!
Die Schleusen auf der Seilles sind alle handbetrieben, wir müssen raus und die Schleusenmechanik selbst bedienen, was viel Spaß macht. An einer der letzten Schleusen sind Jugendliche die dort campen, sie betätigen die Schleusen für uns und wir geben Ihnen ein kleines Trinkgeld dafür. Vor der letzten Schleuse in La Truchere müssen wir warten bis die führenden Boote durch die letzte Schleuse sind. Klaus legt an dem Steg an und wir beobachten aufmerksam die Umgebung. Ralph und Harald machen sich auf den Weg zur Schleuse um zu beobachten und informieren. Nach einiger Zeit bekommen wir das Signal das die Schleuse frei sei und wir begeben uns auf den Weg dorthin.
Der Schleusendurchgang ist schnell bewerkstelligt und wir schippern weiter.
Der Übergang von der Seilles in die viel größere Saone ist sehr beeindruckend, wir fahren aus einem schmalen Flüsschen dicht mit Bäumen bewachsen in die Saone die locker 10mal breiter ist.

Die Sonne scheint heiß und wir freuen uns mal wieder auf unserem Heimatfluss zu sein. Es wird Sonne getankt, alle brutzeln auf dem Vorder- oder Achterdeck, die Musik läuft, nur die Temperatur der Getränke lässt sehr zu wünschen übrig. Der Kühlschrank unter Deck läuft auf Hochtouren schafft den eingelagerten Proviant nicht ausreichend zu kühlen.
Davon lassen wir uns nicht ablenken, Klaus schlägt vor an einem der Begrenzungspfosten, die im Fluss die Fahrrinne begrenzen, festzumachen und eine Badepause einzulegen.
Wir suchen uns den schönsten aus und machen daran fest. Ralph eröffnet die YCM- Schwimmsaison 2011 und springt ins Wasser. Hans und Stefan bauen eine kleine Strickleiter um den Einstieg zu erleichtern. Sogar Bier wird den Schwimmern im Wasser gereicht, alle sind ausgelassen und gut gelaunt bis bekannt wird dass Sascha auf der Toilette war.
Alle Mann versuchen schnellstmöglich aus dem Wasser zu kommen um nicht mit diesen schrecklichen Flussquallen mit dem RBZ-Emblem in Berührung zu kommen. Die ganze Zeit über werden im rollenden Durchlauf Krüge mit Sangria bereitgestellt um die Mannschaft feucht zu halten.
Nach einer kleinen Ruhepause an Deck schipperten  wir weiter und suchen uns einen schönen Anlegesteg und legen an.
Es ist etwa 17:00 Uhr. Hier gehen Hans und Klaus noch mal richtig schön baden, Ralph versucht den Fluss zu überqueren.  Der Sangria wirkte sich später auf die Unterhaltungskünste derart aus das Vorder- und Achterdeck im Sangeswettstreit gegeneinander antraten.
Derzeit bereiten Volker, Stefan und Sascha die leckeren Fleischspieße für den griechischen Abend vor.
Später versucht Ralph, als Pate für den Grill, die Kohle ohne jeglichen Grillanzünder anzustecken. Was sich als äußerst mühselig erweist, Stefan unterstützt ihn dabei und liefert dazu noch frische Getränke. Der Grillanzünder bleibt trotz aller Suche unauffindbar und wird tatsächlich erst einige Tage später gefunden. Dies sollte nicht der letzte Fall sein, auf der Liste der Unauffindbaren Dinge standen schon eine Flasche Spüli, Geschirrhandtücher von Klaus, zeitweise die Orientierung, etc.

Jedenfalls war der Grill irgendwann heiß, die Crew locker und das Essen lecker, alle langten kräftig zu und ließen es sich schmecken.
Spät nach dem letzten Ouzo an Deck und nachdem Klaus noch die Schneckenbilder sortiert hatte,     gingen die letzten mit Sonnenbrand in ihre Kajüte.


Montag, 30.Mai 2011

Heute gibt’s ein spätes aber sehr reichhaltiges Frühstück, völlig entspannt machen wir dann das Boot los und bewegen uns weiter flussabwärts. Obwohl wir eigentlich mit der Strömung reisen müssten haben wir durch den starken Gegenwind schwer gegen die Saone zu kämpfen. Unser Boot schaukelt  und stampft ziemlich stark. Bevor es der Mannschaft schlecht werden kann besorgt Klaus eine Flasche Ramazotti aus der Bordkombüse und kuriert seine Mannschaftskameraden.
Trotz des starken Windes ist es recht warm und wir fahren Richtung Macon. Noch vor der Stadt sehen wir am Ufer Bojen in Reihen die darauf hindeuten das in den nächsten Tagen hier wohl eine Ruderregatta stattfinden wird. Am Kai machen wir eine schnelle Wende und legen an, dabei touchieren wir leicht ein anderes Boot aber der Bootsführer zeigt Verständnis und winkt bei unseren gerufenen Entschuldigungen ab.

Heute gilt es beim Landgang gleich mehrere Dinge nicht zu vergessen.
Zum einen müssen wir natürlich frischen Proviant besorgen, zum anderen den Müll entsorgen und nicht zu letzt der Junggesellenabschied von Chris.

Macon ist eine nette Stadt, Chris muss leider feststellen dass die Fliegen von Macon ihn und sein T-Shirt ganz besonders mögen. Wir bummeln durch die Fußgängerzone und erfreuen uns der schönen Aussicht, Michel und Harald holen sich in der alten Kirche noch die Absolution und nachdem wir Anstecknadeln für unsere Mützen gekauft haben finden wir sogar noch einen kleinen Pub der nicht zu abgelegen liegt. Bei der ersten Runde Bootsgedeck bekommt der zahnlose Wirt schon runde Augen, nach der zweiten Runde bringt er uns kleine Tellerchen mit Eselsalami ab der dritten Runde war er unser Freund. Schöne Menschen leben hier in Macon und wir entspannen uns von der windigen Fahrt. Der Wirt lässt sogar eine Runde springen und wir kommen mit ihm ins Gespräch. Nebenbei lernen wir noch den leibhaftigen Meister Motombo kennen.



 Der Wirt  führt uns später dann quer durch Macon zu einem Supermarkt.

Hier können wir alles besorgen was wir brauchen,
sogar Eis gibt es in dem Netto nebenan, wir teilen uns auf und kaufen kräftig ein. Michel hat etwas gegen die Gemüsevorschläge von Klaus und es entwickelt sich ein munteres Rein- und Rausspiel, Klaus legt rein, Michel legt wieder raus. Wenigstens beim Fleisch sind wir uns einig und dazu gibt’s noch leckere Wazabinüsschen. Die Auswahl des Rotweins ist dagegen wiedermal unterirdisch schlecht was wir später einige noch merken müssen.
An Bord angekommen verstauen wir schnell die Sachen und legen ab, ein guter Anlegeplatz finden wir schnell und jeder bis auf Harald und Sascha kann sich um sein Lieblingsgetränk kümmern. Die beiden bereiten das Abendessen vor, Spaghetti mit Bolognesesauce, haben aber trotzdem in der Küche die ganze Auswahl an leckeren Getränken.

Die Jungs haben ein leckeres Essen bereitet, danach führt uns Stefan sein Bootsspiel vor. Jeder bekommt eine Brille aufgesetzt die einen Alkoholspiegel von 0,8 Promille simuliert. Dann sollen wir auf eine Dosenpyramide werfen. Das Spiel macht richtig Laune und wir haben alle Spaß.
Später sitzen wir noch alle an Deck und unterhalten uns. Klaus verabschiedet sich als erstes und spuckt noch sein Abendessen mit Getränken über Bord, Volker leuchtet ihm noch netterweise mit der Taschenlampe den richtigen Weg.
Irgendwann am Abend versinkt dann Michels Bowlekugel im Fluss was aber keiner mehr so richtig registriert.
Harald hat dann ganz spät noch ein kleines Bedürfnis und geht auf die hintere Pinkelplanke, der Wind oder die Wellen bringen ihn dazu auf dem schmalen Steg einen weiteren Schritt nach vorn zu machen. Ralph und Michel versuchen ihn aus dem Wasser zu ziehen, was ihnen aber nicht gelingt. Sie schicken ihn zu der flachen Uferstelle und er kommt alleine frei. In seiner Kajüte angekommen befreit er sich erstmal von seinen nassen Kleidern und Volker wundert sich morgens über die kleinen Pfützen überall.

Dienstag, 31. Mai 2011

Regen!
Schon beim Frühstück sieht es nicht gut aus und wie es sich zeigt bleibt es den ganzen Tag bei dem miesen Wetter. Es ist dazu noch kalt und windig mit starkem Wellengang.
Bei diesen Aussichten hat keiner so richtig Lust zu fahren, einige der Crewmitglieder schleichen sich direkt nach dem Frühstück wieder in die Kajüten andere kommen gar nicht erst raus.
Es wird ein echter Gammeltag.
Sascha und Stefan machen Kinotag und es laufen verschieden Filme, bei denen wechselnde Zuschauer anwesend sind.









Abends dann bereiten Stefan und Michel die leckeren Wraps vor. Klaus kleines Gemüsepotporri kommt auch noch auf den Tisch. Alle sind extrem faul, labern dummer Zeug oder hängen rum.
Schlafen geht nur schlecht, die Wellen schlagen permanent an die Bordwand und das Wasser gluckert ständig.
Gammeltag ist rum.


Mittwoch, 01.Juni 2011

Nach dem reichhaltigen Frühstück, beginnen die Vorbereitungen zur Abfahrt. Mit großem Erschrecken stellen wir fest das der Liegetag der Batterie nicht gut getan hat. Der Motor springt nicht an!
Sofort tritt unser Serviceteam in Action. Der Frühstückstisch wird weggeräumt und die Motorluke geöffnet. Hans findet mit fachmännischem Griff den Starter und zieht und drückt wie wild während Klaus den Anlasser betätigt. Die Batterie hat keinen Saft!
Schnell ist die Batterie von der Musikanlage bereitgestellt, Vollie hat das Pech zu interessiert in den Schacht reinzuschauen, Hans gibt ihm ein Kabel für die Masse und heißt ihn dieses fest und ohne zu wackeln anzudrücken.

Leider ist die Musikbatterie auch nicht mehr die Beste, der Motor macht keinen Mucks. Jetzt beginnt der interessante Teil der Aktion, Hans holte aus der Kajüte seine beiden Batterien die eigentlich für das Beatmungsgerät gedacht waren. Vollie immer noch in Bereitschaft hat das Kabel noch in der Hand und ist der Auserwählte für die Masse. Mittlerweile haben sich die unbeteiligten Crewmitglieder mit ausreichend Getränken versorgt um der Sache und ganz besonders Vollie interessiert zu folgen. Die ersten beiden Male erschreckt Vollie ziemlich und man bemerkt das die dünnen Kabel schnell heiß werden. Stiffel macht eine Verdopplung und Vollie nimmt allen Mut zusammen, unter diesen Voraussetzungen und mit Haralds punktgenauem Einsatz des Zündschlüssels, Hans hat auch die Hand dran, Klaus startet der Motor und ein großer Jubel brandet unter Deck auf. Wir lassen jetzt erst mal den Motor für eine Stunde laufen und machen uns wieder fürs ablegen bereit.

Wir schippern dann an Macon vorbei und unser  ehemaliger Anlegeplatz ist voll, kein Problem denken wir und finden auf der Karte einen Hafen eingezeichnet. Als wir einfahren sieht man schon dass alles voll ist, der Hafenmeister winkt uns auch ganz aufgeregt zu das es keinen Platz mehr gibt.

Wir drehen ein Ehrenrunde und fahren wieder raus.
Nach einiger Sucherei finden wir noch einen schönen Platz und legen an. Klaus und Sascha beginnen die Vorbereitungen fürs Abendessen, die anderen trinken ihr Bier und langweilen sich. Bis Vollie auf die Idee kommt das Spiel mit den Tischtennisbällen zu machen. Alle sind gleich dabei und machen den Tisch frei.

Das geht so eine ganze Weile und alle haben trotz dem bescheidenen Wetter viel Spaß.

Donnerstag, 02.Juni 2011

Der Rückmarsch in die Heimatbasis ist eintönig und alle dümpeln so vor sich hin, es ist sehr windig und frisch. Die Herrenhäuser am Ufer der Saone machen einen netten Eindruck, sehen aber verlassen aus. Vollies Cap macht die Runde, alle müssen mal aufziehen, vielleicht gibt das ja unsere neue Botts-Cap. Wir müssen einkaufen, dazu suchen wir in Tournus einen Anlageplatz, das Boot vor uns macht sehr langsam und belegt Parkplatz für zwei. Chris macht Ihnen klar dass sie etwas nach vorne rücken sollen, da bekommen sie es mit Angst und schippern ab. Chris legt elegant an und wir vertäuen das Boot. Gegenüber vom Anlagesteg ist eine kleine Bar für die wir großes Interesse haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tournus ist eine nette kleine Stadt und wir machen einen entspannten Bummel, besuchen die Ortskirche und schlendern durch die  Straßen.

 

 

Auf dem Rückweg kommen wir am weltberühmten Chez Momo vorbei und laden uns zu ein paar Bootsgedecken ein.

 

 

 

 

 

Bis auf die Autos die direkt an uns vorbei brummen lässt es sich schön entspannt sitzen.

 


Schweren Herzens müssen wir aber irgendwann die Kneipe verlassen und weiterfahren.
Während der Fahrt bereitet Sascha eine kleine Stärkung in Form einer Asia-Nudelsuppe vor und die die nicht mit Vorbereitungen fürs Abendessen beschäftigt sind suchen eine gute Anlegestelle für den Abend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Suche gestaltet sich sehr schwierig und bald müssen wieder alle mithelfen. Ein wackliger Bootssteg muss reichen, denn die Zeit läuft weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute wird nochmal gegrillt  und das dauert eben seine Zeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     

 

Völlig erschöpf müssen sich einige der Crewmitglieder noch vor dem Abendessen ausruhen und mit den beiden Grillmeistern Sascha und Klaus nonverbal kommunizieren.

 

Das Abendessen ist reichhaltig und ausgesprochen lecker,

der Mannschaft schmeckt es und alle langen kräftig zu.








Freitag, 03.Juni 2011

Kurz nach dem Frühstück kommen wir an die Einmündung der kleinen Saone, da müssen wir rein.

Die Schleuse ist diesmal frei und es geht schnell durch, das Wetter meint es am letzten Boots Tag nochmal richtig gut mit uns.

 

Wir schippern in aller Ruhe das kleine Flüsschen hinauf und genießen die Umgebung.

 das gute auch hier gibt es eine kleine Hafenbar die unser großes Interesse weckt. Wir schippern

 

 

 

 

 

 

 

 

den kleinen Fluss entlang und genießen die letzten Stunde unserer Fahrt. Etwas Unruhe kommt auf als sich ein Flussdampfer an uns vorbei zwängt, dort scheint an Deck nur wenig Leben zu sein.

Ein Schiff mit Zombies!


Die Jungs lassen sich nicht beirren und breiten ihre Astralkörper auf dem Vorderdeck aus.

Wir beschließen noch den letzten kleinen Seitenarm zu nehmen um uns mit etwas Weißbrot einzudecken, die Hoffnung auf eine kleine Bar keimt auf und Hans steuert das Boot in die Engstelle.




Und tatsächlich finden wir neben schönem Weißbrot eine kleine Kneipe und nehmen dort unseren endgültig letzten Drink.

Nachdem die dann weg wahren gab es leider keinen Grund mehr sich weiter vor der Einfahrt in den Hafen zu drücken, in Louhans legten wir das Boot in bequemer Entfernung zum Steg an
und Hans holt schnell unseren Bus herbei damit wir nicht so weit zu laufen hatten.
Bis die anderen Bootsbesitzer auf die gleiche Idee kamen waren die besten Plätze von und belegt. Ein Teil der Mannschaft begann sofort mit den Vorbereitungen für das Abendessen während die Anderen sich zum Duschen in die Hafenmeisterei begaben. Das ging auch wieder schneller als bei den anderen Bootscrews, die hatten vermutlich kein warmes Wasser mehr.

Als alle sauber waren und ließen wir uns das Abendessen schmecken.

 

 

 

 

 

 

 

So früh am Abend wollte noch keiner ins Bett daher spielten wir nach einmal Stiffels Brillenspiel und versuchten die Dosen umzuwerfen.


Samstag, 04.06.11
Frühstücken und dabei Packen und Bus Beladen, das waren die Hauptaktionen, das Deck schrubben und die Kombüse reinigen die anderen, alles ging fix von der Hand und war schnell erledigt. Bis die anderen Bootscrews soweit waren hatten wir die Abnahme schon hinter uns und verließen nach dem letzten Gruppenbild der Fahrt 2011 Louhans Richtung Mannheim.

ENDE 2011